Posts Tagged ‘Menschenrechte’

Frauenrechte?

November 7, 2010

Die Frau ist kein Mensch. Denn zu was bräuchte man sonst „Frauenrechte“, wo es doch „Menschenrechte“ gibt?

Menschenrechte?

September 30, 2010

Die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay, hat eine „unglaubliche Diskriminierung“ von Roma in Europa beklagt und auch schwere Vorwürfe gegen Deutschland erhoben. Die anhaltende Rückführung der Roma von Deutschland in das Kosovo habe „verheerende Folgen für die Rechte der Kinder, auch für ihr Recht auf Bildung“, schreibt Pillay in einem Beitrag für die „Frankfurter Rundschau“.[1]

Wer es bis jetzt noch nicht begriffen hat, der müsste es spätestens nach der Lektüre dieser Zeilen begreifen. Deutschland hat, wenn es schon keine eigenen Kinder mehr zeugt, für alle anderen Kinder dieser Welt Alimente zu zahlen. Alles andere ist menschenrechtswidrig. Irre? Oder fällt nur mir das auf?
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[1] Menschenrechte: UN übt scharfe Kritik an Deutschlands Roma; WELT ONLINE.

Klage gegen Minarett-Verbot

Dezember 17, 2009

Das Minarett-Verbot in der Schweiz soll vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte überprüft werden. Unsicher ist, ob die Klage angenommen wird.

Quelle: sueddeutsche.de; Straßburg – Klage gegen Minarett-Verbot

Die Christen aus islamischen Ländern, allen voran die aus der Türkei, sollten ähnliche Klagen einreichen, um die Religionsfreiheit in ihren Ländern einzufordern. Bei der Anmaßung die dieses Gericht in der Vergangenheit zur Schau getragen hat, sollte das eigentlich kein Problem sein.

Menschenrecht auf Abtreibung?

Dezember 11, 2009

Das Abtreibungsverbot in Irland steht am Mittwoch auf dem Prüfstand des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg. In der Großen Kammer des Gerichts soll über drei Fälle, in denen Frauen gegen die strengen irischen Abtreibungsgesetze geklagt haben, verhandelt werden. Laut irischen Presseberichten konzentriert sich die Verhandlung auf die Frage, ob die irische Gesetzgebung das „Recht auf Privat- und Familienleben“ der Betroffenen verletzt.

Quelle: kathweb Nachrichten; Menschenrechtsgerichtshof verhandelt über Abtreibung in Irland

Es gibt kein „Menschenrecht“ auf Abtreibung, schon deshalb, weil der Mann in den meisten Staaten gar kein Mitspracherecht in dieser Frage hat. Es betrifft also nicht „die Menschen“, sondern höchstens die Frauen. So etwas in die Menschenrechtscharta aufzunehmen, verstieße schon gegen die Präambel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, welche die gleichen Rechte für alle Menschen festlegt. Die Frage des Nachwuchses ist eben keine Frage der Frau sondern auch eine des Mannes, dem man durch das Abtreibungsrecht den Nachwuchs recht willkürlich verwehrt. Ich persönlich glaube das sogenannte „Frauenrechte“ gegen den Gleichheitsgrundsatz der Menschenrechtserklärung verstößt, weil die Belange der Männer ausdrücklich nicht berücksichtigt werden.

Folglich ist der Menschenrechtsgerichtshof schon aus diesen Überlegungen gar nicht zuständig, auch deshalb, weil Irland die europäische Menschenrechtskonvention unterschrieben hat und die diversen Bestimmungen national paragraphiert sind. Der Menschenrechtsgerichtshof ist eine hoch schädliche und überflüssige europäische Einrichtung und hebelt das nationale Bürgerrecht aus.

Der Begründung der Klage mit dem „Recht auf Privat- und Familienleben“ ist zudem makaber und zynisch.

Das Kreuz mit der Migration

November 4, 2009

Zuvor verurteilte auch die italienische Bischofskonferenz CEI „die ideologische Vision“ des EGMR.

Das Kruzifix sei nicht nur ein religiöses, sondern auch ein kulturelles Symbol, hieß es in einer Aussendung. Laut dem Konkordat zwischen dem Vatikan und Italien des Jahres 1984 sei der Katholizismus Teil des historischen Erbes des italienischen Volkes.
Quelle: news.ORF.at

Das Kruzifix ist Erbe jenes Volksteiles, das sich auf direkte italienische Vorfahren berufen kann, aber es ist nicht das Erbe jener, die erst in den letzten Jahrzehnten zugewandert sind. Folgerichtig wurde die Klage von einer finnischen „Migrantin“ eingereicht, die zwar einen italienischen Pass besitzt, aber offenbar mit dem kulturellen Erbe ihrer neuen Heimat wenig anfangen kann und will. Ein Beispiel für gescheiterte Integration.

Waterboarding

Mai 15, 2009

Dieselbe Methode benutzten marodierende Söldner im Dreißigjährigen Krieg, um von Bauern die Verstecke zu erfoltern, an denen sie ihre armselige Habe vergraben oder versteckt hatten.

Nancy Pelosi weiß natürlich von all dem nichts: Pelosi bestreitet Kenntnis von Waterboarding. Obama will in diesem zusammenhang die „Nationale Sicherheit“ nicht gefährden: Obama will Misshandlungs-Fotos doch nicht zeigen.

ALLGEMEINE ERKLÄRUNG DER MENSCHENRECHTE
Artikel 5
Niemand darf der Folter oder grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe unterworfen werden.

Diese Rechte gelten für Menschen. Nicht für Unmenschen, wie z. B. Terroristen. Wer ein Terrorist ist, legt selbstverständlich die Regierung fest. Es ist kein Zufall, dass unmittelbar nach der ersten Verkündigung der Menschenrechte im Jahre 1789 ein blutiger „revolutionärer“ Terror einsetzte. Kein Recht ohne Strafe.

Mit blanker Faust

Februar 25, 2009

Richard Williamson ist zurück in England. Der 68-Jährige umstrittene Pius-Bruder und Holocaust-Leugner folgte einer Aufforderung zur Ausreise der argentinischen Regierung und kam am Mittwoch aus Buenos Aires in seiner Heimat Großbritannien an. Auf dem Flughafen in Argentinien zeigte er einem Journalisten die blanke Faust.
Quelle: Welt-Online; Williamson droht Reportern mit blanker Faust

Ich verkneife mir an dieser Stelle einen Kommentar, weil ich den Verdacht hege, dass alles gegenwärtig unterhalb einer hysterischen Entrüstungsschwelle Geschriebene sich dem Verdacht aussetzt, irgendetwas zu verleugnen und sei es nur die fehlende journalistische Distanz einer wild gewordenen Journaille, die mir von Mal zu Mal suspekter wird.

Allerdings wage ich ernsthaft anzuzweifeln, ob die Bestrafung einer bloßen Meinungsäußerung, so abweichend sie auch sein mag, ein höheres Rechtsgut darstellt, als die in der Erklärung der Menschenrechte verankerte uneingeschränkte Meinungsfreiheit.

Esel zu Haft verurteilt

September 19, 2008

In Ägypten ist ein Esel wegen Mundraubes eines Maiskolbens zu einer eintägigen Haftstrafe verurteilt worden. Sein Besitzer kam mit einer Geldstrafe in Höhe von 6 Euro davon. Der Esel hatte den Kolben, laut Tagesschau, von einem Feld eines landwirtschaftlichen Forschungszentrum entwendet, dass daraufhin die Polizei alarmierte.
Quelle: Tagesschau; Maiskolben führte hinter schwedische Gardinen

In Zeiten, in denen man ernsthaft darüber nachdenkt, Tiere die Menschenrechte zu verleihen, ist selbst solche Meldung nicht mehr skurril.