Posts Tagged ‘Merkel’

Quote: Merkels ‚Machtwort‘

Februar 2, 2011

Die Bundeskanzlerin hat ihre Quoten-Ministerinnen unsanft zurückpfeifen lassen. Eine gesetzliche Frauenquote werde es nicht geben, sagt der Regierungssprecher. Angela Merkel hat sich damit vorerst auf die Seite der Wirtschaft geschlagen, in dieser Koalition keine Selbstverständlichkeit.[1]

Allein das die Frauenquote in der CDU ernsthaft diskutiert werden kann und es eines ‚Machtwortes‘ brauchte, um diesen linken Unsinn zu beenden, zeigt, wie weit die diese Partei nach links gerutscht ist. Solange von der Leyen nach Quote greint und Schröder Jungen in Frauenberufe zwingen will, ist die Partei für Konservative schlicht nicht wählbar.

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[1] Frauenquote: Merkels Machtwort; FAZ.NET

Merkels Blockflöten

Januar 16, 2011

Die CDU verabschiedet ihre Mainzer Erklärung: Sie will wieder die Stimme der Wirtschaft sein – fordert aber eine grüne Produktion.[1]

Diese protestantische Ossi-Tante macht aus der West-CDU eine Blöckeflötenpartei sozialistischen Zuschnitts mit dem Hang zur nationalen Einheitsliste: „Wählt die Kandidaten der Nationalen Front“ [2]. Ganz genauso wie diese Ex-FDJ-Tussi im Osten von ihrem roten Pfaffen [3] sozialisiert wurde.

Es gibt in den USA ein Gesetz, nachdem kein Einwanderer eine politische Funktion auf Bundesebene ausführen darf. Den Grund für solch angelsächsische Weisheit sieht man an Merkel, die aus der Bundesrepublik eine DDR 2.0 macht.

Man hätte nach der Wiedervereinigung alle Ossis aus politischen Funktionen entfernen, ihre Parteien –und zwar alle – verbieten und jeden dieser Halbrussen beim Kauf seiner ersten Banane einer gründlichen Entossifizierung unterziehen müssen.

Aber vermutlich hätte das bei Merkel auch nichts genutzt, hat sie doch ihre Karriere aus einer FDJ-Kreisleitung [4] ohne den geringsten Knick schnurstracks in Bundeskanzleramt geführt. So allglatt kann nur jemand sein, der gänzlich ohne Überzeugungen oder Glauben auskommt. Teflon-Merkel. An dieser Person kann nichts abprallen, weil nichts da ist, worauf man schießen könnte.

Sie verkörpert den Prototyp des deutschen Wendehalses, der vor 1945 fleißig „Heil Hitler“ – die Ostmark nicht ausgenommen – brüllten, um sich hernach allesamt als Widerstandskämpfer zu generieren. So auch die Ossis, die noch im Jahre der Wende zu 99,9 99,89 [5] Prozent die Kandidaten der Nationalen Front wählten, nur um sich nach dem Fall der Mauer als die einzig geborenen Demokraten aufzuspielen. Zu 99,98 Prozent. Auf dem Weg sind wir wieder, weil es künftig noch „egaler“ ist, wohin man sein Kreuz macht. Der Ossi-Tante und ihrem Anhang sei Dank.

Das ist genug abgründiger Hass für einen Tag des Herrn. Ich habe diesen Text schon gebeichtet. Bei Gott. Aber er musste von der Seele.

Im Osten zu leben ist schwerer als gedacht. Die deutsche Borniertheit ist hierzulande nicht geringer als im Westen. Hinzu kommen die kulturellen Fremdeleien und ein wirklich aggressiver Atheismus, der Kommunismus oder Sozialismus eher toleriert, als christlichen Glauben.

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[1]Klausurtagung: Angela Merkel erklärt die CDU zur Partei der Arbeit – Nachrichten Politik – Deutschland – WELT ONLINE.

[2] Offizieller Wahlaufruf zu den DDR-Kommunalwahlen in den 80ziger Jahren des vorigen Jahrhunderts. Siehe WIKIPEDIA: Nationale Front.

[3] Horst Kasner (Merkels Vater) galt als ein Kirchenmann, der nicht in Opposition zur Staatsführung und zur Kirchenpolitik der SED stand. Er war – ebenso wie Albrecht Schönherr und Hanfried Müller– Mitarbeiter im Weißenseer Arbeitskreis, der Gegenpositionen zum Bischof in Berlin-Brandenburg, Otto Dibelius, vertrat. Aus Sicht der Staatsführung galt Kasner als einer der „progressiven“ Kräfte. Sein Spitzname zu DDR-Zeiten, der auch in der Presse immer wieder zitiert wird, war dementsprechend der „rote Kasner“. (Quelle: WIKIPEDIA)

[4] „Merkel war während ihres Studiums weiterhin in der FDJ aktiv. Merkel selbst betont Kulturreferentin gewesen zu sein, während andere Quellen angeben sie sei „Sekretärin für Agitation und Propaganda“ gewesen, die genaue Funktion Merkels ist nicht mehr überprüfbar, da alle Belege unauffindbar sind.“ Quelle: WIKIPEDIA. Wenn mir jetzt noch jemand zeigen will, das FDJ-Kreisleitungen sogenannte „Kulturreferenten“ in ihrer Nomenklatura hatte, der beweist einzig seine Ahnungslosigkeit in Bezug auf die DDR-Hierarchie.

[5] Bei den Kommunalwahlen 1989 hat man Wahlfälschung gerichtlich festgestellt: Daher die Korrektur.

Deutschland wackelt

Dezember 7, 2010

Der Euro wackelt und mit ihm die ganze Europäische Union. Bundeskanzlerin Angela Merkel muss eine Richtungsentscheidung treffen.[1]

Welche Richtungsentscheidung? Die ist doch längst beschlossen: Man wird den Haushalt den Brüsseler Bürokraten übergeben. Nicht der Euro wackelt, sondern Deutschland. In zwanzig bis vierzig Jahren Jahren ist, wenn nichts entscheidendes passiert, das souveräne Deutschland allenfalls noch Folklore. Es könne sogar sein, dass die demografische Implosion Deutschland bis dahin zu einer unfreundlichen Fußnote in den Geschichtsbüchern macht.

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[1] Währungsunion: Kanzlerin Merkel muss sich beim Euro entscheiden; WELT ONLINE.

Die Mädchenpartei

November 16, 2010

Parteipolitisch ist die Kanzlerin auf dem Gipfel der Macht. Alle Gegner sind besiegt, an der CDU-Spitze nur Kandidaten von Merkels Gnaden.[1]

Unter „Kohls Mädchen“ hat die Partei an allem verloren: an politischen Profil, an Mitgliedern und Wählern. Wahlniederlagen werden folgen. Merkel sagt, sie „denke vom Ende her.“ So langsam erahnt man, was die Vorsitzende damit meint.
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[1] CDU: Willkommen in der Angela-Merkel-Partei; WELT ,  sie denke vorONLINE.

Die Kuh muss vom Eis

Oktober 13, 2010

Schwarz-Gelb steckt im Umfragetief, die Wahl in Baden-Württemberg droht verloren zu gehen. Jetzt spekuliert sogar die in konservativen Kreisen verwurzelte „Frankfurter Allgemeine“ über eine Ablösung von Kanzlerin Merkel – Guttenberg oder Koch könnten ihre Nachfolger sein.[1]

Koch Kanzler – naja.  Guttenberg Außenminister.  Ja gut.  Eine Übergangsregierung.  Hauptsache die dummen Kühe sind vom Eis. Merkel, von der Leyen, Schröder.

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[1] Konservative K-Frage: „FAZ“ spekuliert über Merkels Ende; SPIEGEL ONLINE

Klartext

September 8, 2010

Aufruhr in der Unionsfraktion wegen des Umgangs mit Sarrazin: Fraktionschef Kauder muss Merkel in Schutz nehmen, Steinbach spricht Klartext.[1]

Ich liebe Frauen, die mit  Reitpeitsche und in Reitstiefeln auf der Gutsherrentreppe Klartext mit der Dienerschaft reden. Hätte ich nicht eine solche Frau, ich würde glatt um Steinbach buhlen.

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[1] Haltung der CDU: Steinbach nennt Umgang mit Sarrazin „grottenübel“; WELT ONLINE.

Wenn das der Führer wüsste

September 3, 2010

Trotz schlechter Werte für die Regierung gewinnt Angela Merkel an Sympathie.[1]

Entweder ist die Umfrage getürkt oder die Deutschen leiden noch immer an dem „Führer“-Syndrom: „Wenn das der Führer wüsste“. Wobei man bei den Ostdeutschen statt „Führer“ getrost „Erich“ hätte einsetzen können. Es ist der uralte Glaube des einfachen Volkes an den rechten Mann an der Spitze, dessen gutes Wollen von seinen „Ministranten“ desavouiert wird. Die Deutschen verzweifeln zwar an ihrer Regierung, aber, seit Kaiser Rotbart Zeiten, nie an ihrem Regierungschef:  ganz  so, als hätte Merkel damit überhaupt nichts zu tun.
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[1] Deutschlandtrend: Die Deutschen verzweifeln an der Bundesregierung; WELT ONLINE.

Eine neue FDJ

Juli 8, 2010

Der Kanzlerin platzt der Kragen: Wer in Union und Regierung mit unliebsamer Kritik auffällt, soll künftig zum Einzelgespräch gebeten werden.[1]

Merkel beweist Führungsstärke – als FDJ-Sekretärin.

Zu Honeckers Zeiten soll mit innerparteilichen Querulanten ähnlich umgesprungen sein. „Selbstkritik“[2] war dort die einzig zulässige Form der Kritik. Die Vorgesetzten waren unangreifbar. Meine ostdeutschen Bekannten haben sich Lachen auf die Schenkel geklopft, als ich sie auf den Artikel aufmerksam machte: „Jetzt macht sie aus der CDU eine neue FDJ“.
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[1] Schwarz-Gelb: Merkel will Kritiker einzeln zurechtweisen; WELT ONLINE.
[2] Sich aufs Haupt streuen; mea culpa

Die Wunschkandidatin

Juli 1, 2010

Merkel hat am Wahltag die Männer-CDU ihrer Konkurrenten endgültig besiegt. Jetzt muss sie endlich anfangen, ihrer Kanzlerschaft einen Sinn zu geben, wenn sie mit Aussicht auf Erfolg eine dritte Amtszeit erreichen will. Wenn sie das kleine Zeitfenster, das sich jetzt auftut, nicht nutzt, kann sie in spätestens einem Jahr, nach einem Marathon von Landtagswahlen, nurmehr darüber nachdenken, an wen sie ihr Vermächtnis noch in der laufenden Legislatur übergibt.

Immerhin dafür hat sie in Ursula von der Leyen eine klare Wunschkandidatin.[1]

Diese Zeilen lasse ich unkommentiert wirken, denn sie zeigen, wie der Mainstream tickt. Jenseits aller Vernunft.

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[1] Folgen der Wulff-Wahl: Kanzlerins Katerfrühstück; SPIEGEL ONLINE

Dritte Wahl

Juli 1, 2010

Mit Wulff hat der schlechtere Mann gewonnen. Er ist bestenfalls dritte Wahl.

Dass er es vielleicht nur deshalb schaffte, weil die Linke nicht für Gauck votierte, ist dabei mehr als nur bemerkenswert. Die Linke hat gestern die Maske fallen lassen: lieber Honecker, Merkel und Wulff, als den freiheitlichen Gauck. Die Merkelrepublik ist der DDR vermutlich schon viel ähnlicher als wir denken. Zumindest lässt das Verhalten der Linken darauf schließen.

Wäre der Bundespräsident gestern vom Volke gewählt wurden, dann hieße er heute Gauck. Was nichts über die „Klugheit“ des Volkes sagt. Denn Gauck war das Anti-Merkel Torpedo [1] der SPD mit geringen Aussichten auf Erfolg, geschweige Macht. Würde der Bundespräsident vom Volke gewählt, wäre Gauck nimmer zum Kandidaten aufgestiegen, hätte ihn die Presse niemals über den grünen Klee gelobt. Wer sich im Falle einer Direktwahl heute Präsident nennen dürfte, wage ich mir gar nicht erst auszumalen. Der linksliberale Mainstream könnte bei einer Volksabstimmung jede beliebige Schwuchtel in Amt und Würden jubeln und das Volk würde vor lauter Entzücken „Hosianna“ brüllen. Der Pöbel schwatzt, was die Medien soufflieren. Vox populi, vox Rindvieh.

Die laute Klatsche für Merkel hat mich diebisch gefreut. Die dämlichen Gesichter auch. Gott sei Dank aber bleibt durch Wulff vorerst alles beim Alten. In Anbetracht drohender Alternativen – man denke sich nur Gabriel als Kanzler – ein Trostpflaster für jeden verkappten Konservativen. Zwar wäre mir mittlerweile ein rechter Sozi tausendmal lieber als die linksliberalen CDU-Hofschranzen unter Merkel, aber ob etwa Steinmeier die Koordinaten seiner Partei wirklich wieder nach rechts verschieben könnte, bleibt mehr als fraglich. Nach Merkel droht, aus purem Mangel seriöser Alternativen, ein noch drastischerer Linksruck hiesiger Politik, als unter der CDU-FDP Regierung bereits geschehen.

In der Natur überlebt nur der Stärkste, in einer parlamentarischen Demokratie ist es gerade umgekehrt. Dort bleiben nur die Unfähigsten, die eben, die jenen, die im Hintergrund die Fäden ziehen, nicht in die Quere kommen können. Insofern hat diese Republik genau den Präsidenten, den sie verdient.
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[1] Im Grunde war der Kandidat Gauck eine doppelt perfide Personalie gegen die ehemalige FDJ-Sekretärin Merkel. Der unangepasste Oppositionelle gegen jene ostdeutschen Wendehälse, die in jedem politischen Regime Karriere machen.