Posts Tagged ‘Schwule’

Homophobie verfassungsfeindlich?

Juli 3, 2009

Der Grünen-Politiker Volker Beck hat nach den negativen Äußerungen der Pius-Bruderschaft über Homosexuelle eine Beobachtung der Gemeinschaft durch den Verfassungsschutz angeregt.

Quelle: sueddeutsche.de; Pius-Brüder hetzen auf

Eigentlich habe ich das Thema gründlich satt, aber es geht vergeht kein Tag mehr, ohne das eine neue „Pius-Sau“ durchs mediale Dorf getrieben wird.

Seit wann ist Homophobie ein Fall für den Verfassungsschutz? Seit der besondere Schutz der sexuellen Orientierung im Grundgesetz steht? Aha, Herr Beck. Daher weht der Wind. Jetzt wissen wir, warum Schwulenlobby den Paragrafen unbedingt ins Grundgesetz haben will.

„Gay Pride“ im Vatikan

Juni 29, 2009

Ist eine Schwulenparade im Vatikan oder in Mekka vorstellbar? In der heiligen Stadt dreier Weltreligionen, in Jerusalem, ist sie schon seit einigen Jahren Realität. Gläubige Juden, Moslems und Christen stehen in Israel in seltener Einigkeit gegen die Schwulenbewegung, meint die FAZ aus Anlass der achten „Gay Pride Parade“ in dieser Stadt. In Israel genießen die Homophilen seit Jahren mehr Rechte als im Rest der Welt.

„Wir wollen nicht provozieren, sondern wenigstens an einem Tag im Jahr sichtbar sein. Die meisten Schwulen trauen sich in Jerusalem ohnehin nicht, sich öffentlich zu ihrer Neigung zu bekennen“, sagt Jonathan Gher vom „Offenen Haus“ in Jerusalem, das den Marsch in der Stadt organisiert.

Jerusalem ist dagegen für den ultraorthodoxen Rabbiner David Lichtman eine völlig andere Stadt. „Die überwältigende Mehrheit ist religiös. Eine öffentliche Parade ist eine Provokation. Im Vatikan oder Mekka würde man das auch nicht machen“, sagt er.
Quelle: FAZ; Plötzlich sind sich alle einig

Hinweisschilder regeln schwulen Sexualverkehr

Mai 21, 2009

In einem Park in Amsterdam zeigen jetzt Hinweisschilder an, wo Schwule auf der Suche nach einem Sexpartner fündig werden können. Die am Dienstag präsentierten Hinweisschilder signalisierten klar, was in welchem Teil des De-Oeverlanden-Parks im Stadtteil Slotervaart passiere, sagte eine Stadtsprecherin – zum Beispiel, wo es schnellen Sex für Schwule gebe.
Quelle:  news.at; Hinweisschilder für Schwulen-Sex im Park: Amsterdamer Park weist eigene Zonen zu 

Der schnelle Weg zu AIDS-Infektion wird jetzt sogar beschildert. Was für ein Fortsdchritt.

Homophobie, Islamophobie

Mai 10, 2009

Mitten im schwulsten Kiez von Berlin macht ein Eisverkäufer Front gegen Homosexuelle und vertreibt küssende Pärchen vor seinem Laden. Die Szene wollte sich das nicht weiter gefallen lassen – und organisierte eine Demo. 

Quelle: SPIEGEL ONLINE; Homophobie-Fall: Wie Schwule eiskalt abserviert wurden

Festzuhalten bleibt, dass die Schwulen, für einen vergleichsweise harmlosen Fall von Homophobie, mehr Menschen mobilisieren können als die Islamophoben in Köln um dieselbe Zeit.

Gay Klux Klan

November 13, 2008

„Jesus war eine Homo.“ Unter dieser Losung stürmten Homosexuelle einen Gottesdienst in der protestantischen Mount Hope Church.

„Auf ein Signal hin starteten die Aktivisten innerhalb der Kirche ihre Aktion während des Gottesdienstes: Sie sprangen auf, lösten den Feueralarm aus, stürmten die Kanzel und hissten eine riesige Regenbogenfahne mit der Aufschrift „It’s okay to be gay! Bash back!“ (Es ist okay, homosexuell zu sein. Schlag zurück!).
Sie randalierten in der Kirche, zerstörten die Einrichtung, schrieen obszöne Dinge und griffen Gottesdienstbesucher an. Sie hinterließen überall Kondome, Glitzer, Konfetti und pinke Tücher. Dabei filmten sie mit, um Gewaltreaktionen der Gemeinde einzufangen, doch es gab keine.“
Quelle: Kath.net; USA: ‚Homosexuelle Anarchisten’ stürmen Gottesdienst

Wer so demonstriert übt einen ähnlichen Terror aus, wie er in den sechziger Jahren vom Klu Klux Klan gegen Kirchen mit schwarzen Gemeinden verübt wurde, schreibt der Blog „Urban Conservative“ zu diese Aktion. Ausgerechnet jene, die für ihre Lebensweise Toleranz einfordern, sind selbst nicht in der Lage Rücksicht zu zeigen. Man kann die Enttäuschung der Homosexuellen über die Ergebnisse der Volksabstimmung in den einigen Staaten der USA zur gleichgeschlechtlichen Ehe verstehen, aber das Unvermögen zu begreifen und zu respektieren, dass diese Institution für Christen, und nicht nur für diese, heilig ist, zeigt, wie hoch die demokratischen Defizite dieser Bewegung in Wahrheit sind.

Quelle: UrbanConservative; A radical gay group disrupts Christian church service

Der gekreuzigte Frosch

August 28, 2008
Corpus Delicti

Corpus Delicti

Seit Wochen sorgte ein sogenanntes „Kunstwerk“ im neu eröffneten Museum zu Bozen für Ärger mit Politik und Kirche. Es ging um die Darstellung eines ans Kreuz genagelten Frosches mit heraushängender Zunge und Bierkrug in der Hand. Die 1990 entstandene Arbeit des „Künstlers“ Martin Kippenberger (1953-1997) habe seinen damaligen Gemütszustand dargestellt, sagt er. Selbst Benedikt XVI. übte, laut ANSA, harsche Kritik an der Verunglimpfung religiöser Gefühle. Die Museumsleitung hingegen stellte sich quer und drohte mit personellen Konsequenzen, wenn der Frosch entfernt werden würde.

Man kann dies für einen Fall künstlerischer Freiheit halten. Man sogar darüber streiten, aber Fakt ist, dass hierzulande jede andere Menschengruppe, ähnlich verunglimpft, ein Sturm der Entrüstung ausgelöst hätte, der ganz ohne Zweifel in erheblichen gesellschaftlichen Sanktionen gemündet wäre. Weder Schwule, noch Lesben, weder Frauen, noch Moslems hätten sich diese Art „künstlerischer Freiheit“ widerstandslos gefallen lassen. Christen sind hierzulande die einzige Menschengruppe, die nicht unter dem Schutz der Political Correctness Polizei steht. Sie kann man straflos beschimpfen, verleumden und herabsetzen. Keiner dieser „mutigen“ Hühnerbrüste hätte öffentlich gleiches mit Allah gewagt.
Quelle: Kath.net; Die religiösen Gefühle vieler Menschen verletzt

Wie die BZ heute meldet: Kippenbergers Frosch am Kreuz aus Museum entfernt

Noch eine Lüge

August 2, 2008

„Unter dem Motto „Butter bei die Fische! Endlich Gleichstellung“ erreicht der Christopher Street Day in Hamburg im Rahmen der CSD-Woche „Pride Week“ an diesem Wochenende seinen Höhepunkt. Auf dem Jungfernstieg am Alsteranleger zwischen Pavillon und Ballindamm demonstrieren Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender gegen die Diskriminierung ihrer Lebensweisen und fordern die Gleichstellung der „Homo-Ehe“.“
Quelle: NDR; Hamburg feiert den CSD mit bunter Parade

Hamburg hat nicht gefeiert. Ich nicht. Meine Familie nicht. Meine Bekannten nicht. Mein Stadtteil nicht. Niemand hat gefeiert. Außer den Betroffenen selbst. Aber niemand hat es bemerkt, außer einer Minderheit, die im Rauschen der Großstadt untergeht. Das man die Exoten überhaupt wahrnimmt, liegt nur daran, dass sie über Megaphone verfügen, die man ihnen endlich wegnehmen sollte. Um der „Lautverschmutzung“ willen, die jeder Bürger, der in der Einflugschneise eines Flughafens lebt, zurecht beklagt.

Der böse Christus

Juli 27, 2008

Das ist die „Wortwolke“, ein Shortcut eines inzwischen gelöschten Blogeintrages und eines vermutlich nicht ganz nüchternen Zeitgenossen, dessen bemerkenswerte Vita aber die jener „Eliten“ ist, welche sich im „Störungsmelder“ tummeln, um sich im „Kampf gegen rechts“ zu suhlen.
Freilich ein Ausrutscher und freilich unschön, darauf herumzureiten. Und doch ein schlagender Beweis dafür, wie einfach Weltbilder, in vino veritas, doch sein können: Nazis, Schweine, Schwule, Pfaffen, Rechte. Da haben wir alle vereint, die ein guter Deutscher hassen muss. Denn die sind, selbstverständlich, an allem und jedem Schuld. Nicht die Juden! Nicht die Mama!
Wenn die selbst ernannten Eliten, bierselig, die Maske fallen lassen, kommt dahinter derselbe Untertan zum Vorschein, den schon Heinrich Mann karikierte. Albtraum Deutschland. Immer noch.

Gegen alle Fakten

Juni 25, 2008

Das Schwulendenkmal in Berlin sorgt erneut für Schlagzeilen. Unter dem massiven Druck der Zeitschrift „Emma“ wurde nun erzwungen, dass der Film, der zwei küssende Männer zeigt und der an die Schwulenverfolgung im Dritten Reich erinnern soll, in zwei Jahren gegen einen Film ausgetauscht werden soll, der die Lesben würdigen soll. Der Haken an der Geschichte: „Weibliche Homosexualität wurde (im Dritten Reich – d. A.) nicht strafrechtlich verfolgt “, wie auf der Tafel am Denkmal dick und deutlich zu lesen steht. Es regt sich Widerstand:

„Die Antwort kann es nicht sein, gewissermaßen in Verkehrung des Generalverdachts auch die Lesben mit der Opfergruppe der Schwulen gleichzustellen. Wo die Überlieferung fragmentiert ist, bleibt zu viel Raum für Umdeutungen, Spekulationen, volkspädagogisch gestreute Mythen. Die Arbeitsgemeinschaft der NS-Gedenkstätten hatte die Befürworter des Kompromisses vor einer „Verzerrung der Vergangenheit für gegenwärtige Zwecke“ gewarnt, die die „kritische Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus im Ganzen“ zu entwerten drohe.“

Quelle: FAZ; Szenelokalverbot gleich Konzentrationslager?

„Wieder einmal die Frauen vergessen“, lautet das Argument im oben verlinkten Artikel der Zeitschrift „Emma“. Mit dem gleichen Impetus kann man ein Denkmal für alle Mutterkreuzträgerinnen fordern, weil diese Frauen nach heutiger feministischer Lesart als reine „Gebärmaschinen“ missbraucht und durch ihre „gender role“ als Frau im Dritten Reich diskriminiert waren.

Die Relativierung des Naziterrors, die bloße Einschränkung gewisser Freiheiten mit planmäßiger Vernichtung gleichstellt, ist nur ein besonders absurdes, aber auch exemplarisches Beispiel für den hiesigen Umgang mit Geschichte. Alice Schwarzer, die deutsche Chefemanze, deutete kürzlich gar das Mittelalter zum „Frauenholocaust“ um und verglich, gegen alle historischen Fakten, die Hexenprozesse mit dem Genozid an den Juden.

Alles, was man in Deutschland aus der Geschichte lernen kann, sind die Methoden mit denen man sie manipuliert.