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„Weißheiten“

Juli 2, 2009

Wer rassistische Symbole auf Fahnen und Abzeichen zeigt, einschlägige Parolen schreit oder den Hitlergruss benutzt, soll in Zukunft mit einer Busse bestraft werden. Der Bundesrat will mit der Strafdrohung rechtsextreme Tendenzen bekämpfen.

Quelle: NZZ Online; Kampf gegen rassistische Symbole

Ich glaube es war die DDR, die begann, das Tragen bestimmter Symbole unter Strafe zu stellen. Wenn ich mich richtig erinnere, dann waren es damals Aufnäher, auf denen „Schwerter zu Pflugscharen“ wurden und die Kennzeichen einer Staatsunabhängigen, weil pazifistischen, „Friedensbewegung“ waren.[1]

Es ist wohl ein untrügliches Kennzeichen für einen heraufziehenden Totalitarismus, wenn man beginnt, Meinungen statt Taten zu verfolgen. In Deutschland fällt das unter die Rubrik „Propagandadelikte“ und dient dazu die Statistiken zur „rechtsradikalen Gewalt“ aufzublasen. Die schweizerische Implikation ist besonders willkürlich, weil man bewusst auf eine Liste verbotener Symbole verzichtet. Was „rassistisch“ ist, entscheidet der Richter im Einzelfall. Das hängt dann davon ab, ob er gut gefrühstückt hat oder nicht.

Die europäische Elite bereitet sich vor, auf die Auseinandersetzungen zwischen „aggressiven Migranten“[2] und der autochthonen Restbevölkerung [3]. Die Waffen, die hier geschärft werden, zielen eindeutig auf die Unterdrückung des zu erwartenden Widerstand Einheimischer, denn es sind „ihre“ Symbole, die ins Fadenkreuz der Justiz geraten.

Offensichtlich wird im zunehmenden Maße eine angloamerikanische Denkfigur übernommen, die davon ausgeht, dass Rassismus ein Alleinstellungsmerkmal des „Weißseins“ [4] wäre. Weißsein wird in verschiedenen „Studien“ zur zentralen „Interdependenz“ von „Rasse und Gender“. Vulgo ist der „weiße Mann“ die Wurzel allen Übels. Man sagt es freilich nie direkt. So etwas nennt sich allerdings nicht Rassismus sondern „Wissenschaft“ und kommt in Publikationen mit solch kruden Titeln wie „Der weiße Körper als feministischer Fetisch. Konsequenzen aus der Ausblendung des deutschen Kolonialismus.“ [5] oder „Das Privileg der Unsichtbarkeit: Rassismus unter dem Blickwinkel von Weißsein und Dominanzkultur“ [6] daher.

Quellennachweis:
[1] DDR- Lexikon, Schwerter zu Pflugscharen
[2] MeF; Islamismus auf dem Vormarsch
[3] MeF; Ein sanfter Genozid
[4] Weiß – Weißsein – Whiteness; Kritische Studien zu Gender und Rassismus
[5] eipcp; Isabell Lorey
[6] Helga Amesberger und Brigitte Halbmayr ; Das Privileg der Unsichtbarkeit: Rassismus unter dem Blickwinkel von Weißsein und Dominanzkultur

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Buchempfehlung:

Jürgen Rath; Gesinnungsstrafrecht: Zur Kritik der Destruktion des Kriminalunrechtsbegriffs in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs

Schwarz auf Weiß

August 27, 2008
Überall Rassisten

US-Wahlkampf:
Überall Rassisten

„McCain gegen Obama: Das heißt Republikaner gegen Demokrat, Alt gegen Jung – aber vor allem Weiß gegen Schwarz. Deshalb kommt es für Barack Obama so sehr auf seine besiegte Rivalin Clinton an. Denn sie ist die Leitfigur der weißen skeptischen Wechselwähler.“
Quelle: SPON; Weiß gegen Schwarz

SPON thematisiert, vermutlich wegen der sinkenden Umfragewerte ihres Lieblings, wieder einmal subtil die Rassenfrage. Sie spielt zwar im offiziellen Wahlkampf überhaupt keine Rolle, aber genau das ist das Problem. Weil niemand die Rasse erwähnt, ist genau das rassistisch, weil es doch unterschwellig immer um die Rasse geht- außer freilich ist vorbehaltlos für Obama. Denn nur dann und nur dann, ist man wirklich aufgeklärt. Alles andere sind verkappte Rassisten. Spiegel Logik.

Wie sagte doch letztens ein Erdnussfarmer aus Afrika, der am Klimarsassismus-Camp in Hamburg teilnahm, in einem Interview in der Hamburger Morgenpost: „Wenn der weiße Mann in mein Land kommt, um uns auszubeuten, ist das Rassismus.“

Richtig, denn nur der schwarze Mann darf euch ausbeuten.